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28.10.2013 / Feuilleton / Seite 13

Selbsthaß am Bett

In welch Zusammenhang alles steht: Arthur Millers »Scherben« am Ernst Deutsch Theater in Hamburg

Anja Röhl
In »Scherben« aus dem Spätwerk Arthur Millers (1915–2005) geht es um den Selbsthaß von rassistisch Diskriminierten und seine Folgen. In der aktuellen Inszenierung des Ernst Deutsch Theaters in Hamburg überzeugt nicht nur die Intendantin Isabella Vértes-Schütter in der Hauptrolle der gelähmten Sylvia. Schauplatz ist Brooklyn 1938. Das Bühnenbild ist unprätentiös: Auf eine Leinwand wird ein Herrenhaus mit zwei erleuchteten Fenstern im oberen Stockwerk projiziert, rechts und links davon Gartenmobiliar. Das Bett der Gelähmten verbleibt in der Mitte im Dunkeln, wenn die Szenen draußen spielen und das Licht auf den Gartenmöbeln dem Tageslicht ähnlicher ist.

Zu Beginn versucht ein Arzt, dem Ehemann der Gelähmten in deren Beisein schonend beizubringen, daß die Lähmung keine organische Ursache hat. Der Mann reagiert steif, abwehrend. Später erkundigt er sich in einem cholerischen Anfall bei seiner Frau, warum sie ihm das antue. Die Frau nimmt es gelassen, n...

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