21.10.2013 / Ausland / Seite 6

Globaler Protest gegen Fracking

Aktivisten in 30 Ländern warnen vor Trinkwasserverseuchung und beschleunigtem Klimawandel

Jürgen Heiser
Am »Global Frackdown Day« fanden am Samstag weltweit Protestaktionen in mehr als 250 Orten in 30 Ländern statt. Gegner der umstrittenen Schiefergas-Förderungsmethode mobilisieren international seit Jahren zum 19. Oktober, um deren Gefahren ins öffentliche Bewußtsein zu bringen und ihr Verbot durchzusetzen. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem Druck in Schiefergestein gepreßt wird, um Risse zu erzeugen und eine höhere Durchlässigkeit aus Gas- und Ölvorkommen hin zur Bohrstelle zu erreichen. Befürchtete Folgen sind die Verseuchung des Trinkwassers und eine Beschleunigung des Klimawandels. In bestimmten geologischen Formationen könnten auch Erdbeben ausgelöst werden, so die Frackinggegner.

Eine der größten Demonstrationen mit über 1000 Teilnehmern fand in Rumänien statt. Mit Billigung der Bukarester Regierung will der US-Energiekonzern Chevron nahe der Ortschaft Pungesti schon bald mit der hydraulischen Frakturierung beg...

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