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12.10.2013 / Ansichten / Seite 8

Noch ein Gespenst

Die Linke und die Europäische Union

Pierre Lévy
Francis Wurtz, der frühere Chef der linken Fraktion GUE/NGL im Europaparlament, hämmerte regelrecht: »Nein, nein, nein! Wir wollen nicht die Europäische Union zerstören.« Wurtz war am Donnerstag Teilnehmer eines zweitägigen Kolloquiums, das zum Thema »20 Jahre nach Maastricht – die EU in der Krise?« (man beachte das Fragezeichen) in Potsdam von der Brandenburger Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert wurde.

Im mit etwa 50 Zuhörern zur Hälfte gefüllten Saal herrschte Hilflosigkeit. Die Diskussionsteilnehmer, darunter André Brie und Gabriele Zimmer, stimmten zwar überein: »Dieses Europa« gefällt uns nicht – Sozialabbau, Kürzungspolitik insbesondere in Südeuropa. Sie kanzelten die Troika gehörig ab. Am meisten schien sie aber zu ärgern, daß sich auf dem gesamten alten Kontinent ein populäres Mißvergnügen an der EU ausbreitet. Das ärgert, vor allem aber beunruhigt es. Denn, so eröffnet man uns, nichts wäre schlimmer als die »Rückkehr zum Gestern«, v...

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