Gegründet 1947 Freitag, 28. Februar 2020, Nr. 50
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12.10.2013 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Auf den Spuren der Partisanen

Reisenotizen aus den korsischen Bergen, der Macchia und dem Mittelmeer

Florence Hervé
Macchia und Mafia, Tourismus und Terrorismus, Berge und Banditen, blaues Meer und Betonküsten, Drogen und Düfte, Rechtes und Rotes: Klischees kursieren schon seit langem um Korsika – genannt die Insel der Schönheit. Eines stimmt sicherlich: die Schönheit. Bereits vor hundert Jahren schwärmte Rosa Luxemburg für die Insel. In einem Brief aus dem Wronke-Gefängnis an »Sonitschka«, datiert vom 15. Januar 1917, erinnerte sie Sonja Liebknecht an die geplante Korsika-Reise zusammen, »wenn der Krieg vorbei ist«: »Denken Sie sich eine breite, heroische Landschaft mit strengen Konturen der Berge und Täler, oben nichts als kahle Felskuppen von edlem Grau, unten üppige Oliven, Lorbeerkirschen und uralte Kastanienbäume …« Die Revolutionärin hatte die Insel im Oktober 1911 mit Kostja Zetkin erwandert und die »duftende Luft« bei dessen Mutter Clara gelobt. Diese Liebeserklärung an Korsika wird heute zitiert von der Musikgruppe I Muvrini (was auf korsisch so ...

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