Der Schwarze Kanal
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10.10.2013 / Medien / Seite 15

Regelrechte Metzeleien

Die Morde an Journalisten in Lateinamerika häufen sich zwar, die privaten Medien berichten ­darüber aber kaum

Volker Hermsdorf
Die Lateinamerikanische Journalistenvereinigung Felap (Federación Latinoamericana de Periodistas) schlägt Alarm, weil bis Ende August seit Jahresbeginn bereits 19 Pressevertreter in der Region ermordet wurden. Drei weitere Medienmitarbeiter sind verschwunden. Während die öffentlichen und staatlichen Medien in mehreren Ländern – darunter Kuba und Venezuela – über den Felap-Bericht ausführlich informierten, wird das Ausmaß der Journalistenmorde von Zeitungen und Fernsehsendern der privaten Medienkonzerne des Kontinents verschwiegen.

Die 1976 gegründete Felap mit Sitz in Mexiko-Stadt vertritt Journalistenverbände aus 16 Ländern Lateinamerikas und der Karibik, in denen mehr als 80000 Pressevertreter organisiert sind. 1991 gründeten die Felap und die Internationale Journalistenorganisation OIP (Organización Internacional de Periodistas) die »Kommission zur Untersuchung von Attentaten auf Journalisten« CIAP (Comisión de Investigación de Atentados a...

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