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08.10.2013 / Feuilleton / Seite 13

Kampfansage

Thomas Metschers Buch über Künste und Kunstbegriff

Arnold Schölzel
Thomas Metscher untersucht in seinem Buch »Kunst. Ein geschichtlicher Entwurf« seinen Gegenstand von einem marxistischen Standpunkt aus. Das bringt zwei Schwierigkeiten mit sich: Der im Imperialismus vorherrschende Irrationalismus schließt das Vermeiden von Begriffen und deren Zerstörung ein. Wer darüber hinaus Begriffsforschung aus marxistischer Sicht betreibt, wird bei den hiesigen Wächterräten für ideologische Reinheit verpetzt.

Das betrifft auch Kunst und deren Begriff. Für beides gilt das Mephisto-Wort: »Denn eben wo Begriffe fehlen, /Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.« Zu bestaunen war das 2012 als »Konzept der Konzeptionslosigkeit«, das die Chefin der Kasseler Documenta, der angeblich größten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, vorstellte. Sie erklärte jede Art von Hervorbringung in Natur und Gesellschaft zu Kunst, und bekannte sich, wie Metscher zitiert, zu einer »nachhumanistischen Weltsicht«, richtete folglich einen »Skulpturenpark f...

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