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30.09.2013 / Ausland / Seite 8

»Die Mehrheit der Katalanen ist links eingestellt«

Die Partei CUP will Kataloniens Unabhängigkeit von Spanien – nicht nur einen Flaggenwechsel. Kritik auch an der EU. Gespräch mit Quim Arrufat

André Scheer
Quim Arrufat sitzt für die linke ­Kandidatur der Volkseinheit (CUP) im katalanischen Parlament

Ihre Partei, die CUP, wirbt mit dem Slogan »Unabhängigkeit, um alles zu verändern«. Warum braucht man dazu die Unabhängigkeit und nicht etwa eine Revolution in Spanien?

Spanien ist nicht nur eine Nation, sondern vor allem ein Unternehmen, das durch die Geschichte entstanden ist und dessen einziges Ziel es eigentlich ist, für eine Minderheit im Zentrum des Landes und vor allem baskische und katalanische reiche Minderheiten viel Geld zu machen. Spanien hat nie wirklich mit der Franco-Diktatur Schluß gemacht. Trotz aller Reformen stehen noch immer dieselben Familien an der Spitze.

Einige Parteien haben in den vergangenen 30 Jahren versucht, eine neue Demokratie für Spanien aufzubauen. Sie haben es nicht geschafft. Der spanische Rechtsnationalismus ist immer kräftiger geworden. Deshalb ist es die einzige Lösung, das Recht auf Selbstbestimmung anzuerkennen – v...


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