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30.09.2013 / Inland / Seite 5

Gegen den Ausverkauf

Protestaktionen und Demonstrationen in zwölf Städten gegen Mietpreisexplosion, Verdrängung und neoliberalen Stadtumbau

Christian Linde
Der Kampf gegen Mietpreisexplosion und Verdrängung hatte bisher eher lokalen Charakter. Am vergangenen Samstag hat ein Aktionsbündnis unter dem Motto »Keine Profite mit der Miete« nun versucht, bundesweit ein Zeichen für bezahlbaren Wohnraum und Mieterinteressen zu setzen. In insgesamt zwölf Städten, darunter Frankfurt am Main, Köln, Leipzig und Berlin, fanden Demonstrationen und Veranstaltungen an.

An der Spree beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter über 2500 Menschen. Die Polizei, die mit mehreren Hundertschaften angerückt war, sprach dagegen von rund 1000 Teilnehmern. Die Demonstration unter dem Motto »Wem gehört Berlin? Gegen den Ausverkauf Berlins!« startete auf dem Lausitzer Platz in Kreuzberg und führte bis zum Boxhagener Platz in Friedrichshain. Bei einem ersten Stopp wurde symbolisch eine Blockade nachgestellt und ein riesiges Transparent mit der Aufschrift »Stadt für alle« von einem Haus heruntergelassen. In der Lausitzer Straße war Anf...

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