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27.09.2013 / Inland / Seite 5

Kämpfen statt betteln

Zum »Tag des Flüchtlings« fordern Menschenrechtsaktivisten das Ende von Abschiebungen und Diskriminierung. Betroffene vertreten selbstbewußt ihre Interessen

Ulla Jelpke
Der heutige Tag des Flüchtlings ist der Höhepunkt der Interkulturellen Woche, die seit 1986 von Gewerkschaften, Kirchen und zahlreichen Vereinen und Verbänden organisiert wird. Sie steht dieses Jahr unter dem Motto »Wir wählen die Freiheit«. Bei zahlreichen Aktionen, Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Theaterabenden geht es um den Einsatz für Flüchtlinge in Deutschland und gegen den alltäglichen Rassismus. Dringenden Bedarf an einer Neuausrichtung der Asyl- und Flüchtlingspolitik in der Bundesrepublik meldeten anläßlich des Flüchtlingstages unter anderem Pro Asyl und die deutsche Sektion von Amnesty International an. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin (jW berichtete) forderten sie von der Bundesregierung eine »würdigere Flüchtlingspolitik«.

Unabhängig von den Aktivitäten von Menschenrechtsorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften zur Interkulturellen Woche weitet sich die selbstorganisierte Bewegung der Geflüchteten ...

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