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25.09.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schiffbauer in Not

IG Metall Küste veröffentlicht Umfrage zur Lage der deutschen Werftindustrie. Auftragsrückgang führt zu teilweise drastischem Stellenabbau

Mirko Knoche
Weniger Arbeitsplätze, unsichere Finanzierung, schlechte Auftragslage – das sind die Erkenntnisse der 22. Schiffbauumfrage der IG Metall Küste. Die Gewerkschaft hat in der vergangenen Woche in Hamburg die jährliche Befragung von Betriebsräten durch das Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Uni Bremen vorgestellt. Für die Zukunft der Windkraftbranche zeichnet sich ein düsteres Bild ab. Die IG Metall macht dafür besonders die Bundesregierung verantwortlich, die ihrer Ansicht nach zu wenig für die Werften tut.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden hierzulande im September 2013 in der Schiffbauindustrie rund 1000 Jobs abgebaut. Schuld daran sind die Pleiten der Hamburger Sietas-Werft und der P+S Werften in Wolgast und Stralsund. Dort sind 750 weitere Arbeitsplätze gefährdet. Mit 15800 Angestellten hat die Beschäftigung im deutschen Schiffbau einen historischen Tiefstand erreicht. Dazu kommen 2800 Leih- und 7100 Arbeiter mit Werkverträgen. Zusam...

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