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25.09.2013 / Antifa / Seite 15

Opferinszenierung

Trotz öffentlichkeitswirksamer Aufmärsche und Einschüchterungsversuchen politischer Gegner konnten Rechtsaußenparteien bei Bundestagswahl kaum punkten

Markus Bernhardt
Alle Versuche, um öffentliche Aufmerksamkeit zu buhlen, sind gescheitert: Weder den offen neofaschistischen Parteien »Die Rechte« und der NPD noch anderen rassistischen Kleinstgruppierungen ist am vergangenen Sonntag der Einzug in den 18. Deutschen Bundestag geglückt. Vor allem »Pro Deutschland«, die vom bundesweit aktiven Nazikader Christian Worch gegründete Partei »Die Rechte« und die NPD hatten im Vorfeld der Bundestagswahl versucht, mittels einer Serie von Kundgebungen und Aufmärschen die Werbetrommel für sich zu rühren. Jedoch ohne nennenswerte Erfolge.

So errang die erstmalig angetretene Partei »Die Rechte« insgesamt 2288 Stimmen und wurde damit im vorläufigen Wahlergebnis des Bundeswahlleiters mit 0,0 Prozent gelistet. Direktkandidaten hatte die junge Partei, in der sich vor allem in Nordrhein-Westfalen ehemalige Aktivisten mittlerweile verbotener »Kameradschaften« tummeln (jW berichtete), erst gar nicht aufgestellt.

»Die Republikaner«, die bunde...



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