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23.09.2013 / Ausland / Seite 7

Israel in Sorge

Am Rande der UN-Vollversammlung will Iran neue Außenpolitik ­vorstellen. Tel Aviv: Keine Verhandlungen mit Teheran

Knut Mellenthin
Irans Präsident Hassan Rohani hat in den vergangenen Tagen mehrfach die Entschlossenheit seines Landes bekräftigt, unter keinen Umständen Atomwaffen zu entwickeln. Am morgigen Dienstag nachmittag wird Rohani vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen sprechen – wenige Stunden nach seinem US-amerikanischen Amtskollegen Barack Obama, der dort am Vormittag erwartet wird. Es wird nicht ausgeschlossen, daß es zumindest zu einer kurzen Begrüßung zwischen den beiden Politikern kommen könnte. Das wäre, wenn auch wohl nur in knappster symbolischer Form, die erste Begegnung zwischen Präsidenten beider Länder seit dem Sturz des von den USA unterstützten Schah-Regimes im Januar 1979.

Unabhängig davon werden sowohl Rohani, der am Sonntag in New York eintraf, als auch sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der sich schon seit Donnerstag dort aufhält, am Rande der Vollversammlung eine Reihe von Gesprächen führen. Darin dürfte es hauptsächlich um den Atom...

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