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23.09.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

ThyssenKrupp wird Stahlwerke nicht los

Nordamerikanische und brasilianische Standorte haben dem Konzern zwölf Milliarden Euro Verlust beschert

Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp wird seine verlustreichen Stahlwerke in Brasilien und Nordamerika nicht so schnell los wie erhofft. »Wir haben den Zeitbedarf speziell in Brasilien unterschätzt, der Verkauf dauert länger als zunächst erwartet«, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ursprünglich hatte der Konzern damit gerechnet, bis Ende September, zum Ende des Geschäftsjahres 2012/13, einen Käufer gefunden zu haben. Jetzt sagte Hiesinger, man werde sich von Terminen nicht unter Druck setzen lassen: »Seit die Gegenseite das weiß, laufen die Verhandlungen auf Augenhöhe.« Der Konzern strebe nun »zeitnah eine tragfähige Lösung« an. Die Stahlwerke haben die Aktiengesellschaft nach Hiesingers Angaben bisher »zwölf Milliarden Euro gekostet, Baukosten plus bisher au...

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