Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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23.09.2013 / Feuilleton / Seite 13

An fast jeder Ecke Pessoa

Notizen aus Portugal

René Hamann
Und was macht die Kunst? Fällt Ihnen auf die Schnelle ein portugiesischer Maler ein? Nein? Mir auch nicht. Also empfiehlt sich ein Besuch des schönen MNAC (Museu Nacional de Arte Contemporânea – Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst) in Lissabon. Exponate aus den Jahren von 1850 bis 1975 sind hier in einer Werkschau der nationalen Art versammelt. Sämtliche Ismen, die man so kennt, werden bedient – vom Naturalismus bis zum Postmodernismus. Es gab farbenfrohe Romantiker und Maler, die sich im Kubismus übten. Auch abstrakte Malerei ist vertreten, die Nachkriegsavantgarde, die neue figurative Kunst. Auffällig: bis in die Details hinein werden die großen Meister. Es gibt Dalís zerlaufene Uhren und Epigonen von Picasso. So richtig eigenständig war die portugiesische Kunst scheinbar nie.

Eine Ausnahme ist der Expressionist Mário Eloy (1900–1951), der den handelsüblichen schiefen Ausdruck (Modigliani ist nicht fern) ...

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