21.09.2013 / Thema / Seite 10

Künstlerische Kontinuitäten

Bildende Kunst. »Lebenswerke« heißt eine aktuelle Ausstellung in Potsdam. Sie zeigt Arbeiten von sechs Bildhauern und Malern, die ihr Wirken in der DDR begannen

Peter Michel
Die Ausstellung »Lebenswerke«, die seit dem 4. August im Potsdam-Museum zu sehen ist, hat eine überregionale, wenn nicht gar deutschlandweite Bedeutung. Sie durchbricht eine Barriere, die mindestens zwei Jahrzehnte lang den Zugang zu Werken erschwerte, deren Schöpfer ihren künstlerischen Weg im Osten Deutschlands begonnen hatten. Man sieht dankbar Ausstellungen, die das oftmals konfliktvoll entstandene künstlerische Erbe aus der DDR und seine Schöpfer ernst nehmen, die Scheuklappen- und Schubladendenken ausschließen und ganz selbstverständlich Werke und ihre Eigenschaften in den Mittelpunkt stellen. Die gegenwärtige Potsdamer Schau setzt eine zaghaft begonnene Tradition fort.

Zunächst gab es nach 1990 in den alten Bundesländern mutige Präsentationen, die an Erfahrungen aus dem deutsch-deutschen Kulturabkommen anknüpften. Später zeigte z.B. 2003 die Berliner Neue Nationalgalerie eine umfangreiche »Kunst in der DDR«-Ausstellung mit einer repräsentativen We...

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