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17.09.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Koalitionsregierung statt Krieg

Syriens Opposition hofft auf Verhandlungen in Genf unter UN-Schirmherrschaft. Ziel wäre zunächst Machtteilung in Damaskus

Christiane Reymann
Auch wenn die Mainstreammedien sie ignorieren, es gibt sie, die gewaltfreie, demokratische, eher linke syrische Opposition. Zu ihr gehört das Nationale Koordinationsbüro für demokratischen Wandel (NCB). Unter seinem Dach arbeiten inzwischen 16 Parteien plus weitere Gruppierungen und Einzelpersönlichkeiten aus dem Spektrum von Unabhängigen, Sozialisten, Nasseristen, Kommunisten und Kurden. Diese Opposition wächst im In- und Ausland. Aus Marokko, Ägypten, Tunesien, dem Libanon, Jordanien, Sudan, kurz: aus dem gesamten arabischen und nord­afrikanischen Raum haben sich bislang mehr als 200 Parteien, gesellschaftliche Gruppen und Nichtregierungsorganisationen zu einer »Allianz ziviler und politischer Kräfte gegen Diktatur und ausländische Militärintervention in Syrien« zusammengeschlossen. Diese Allianz hatte am 12. September zu einem Seminar nach Brüssel geladen. Die Zusammenkunft wollte sich mit dem drohenden Militärschlag der USA gegen Syrien auseinanderset...

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