Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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17.09.2013 / Feuilleton / Seite 13

Die totale Animation

Schwerste Überfrachtung und dann Sex mit Feuer und Bummbumm: Ari Folmans neuer Film »Der Kongreß«

Peer Schmitt
Noch war unter den Futurologen keine Panik ausgebrochen. Die Nachricht sickerte nur langsam durch, doch bald war selbst den Hinterweltlern klar: Das Kino ist eine Erfindung ohne Zukunft gewesen.

Schön und gut, an sich keine große Katastrophe. Das menschliche Auge bleibt verläßlich träge. Irgendeine Art von Illusionstheater wird es also weiterhin geben (und wenn alles auf die Idee paranoider Futurologen hinausliefe, das Trinkwasser mit halluzinogenen Drogen zu versetzen, damit jedermann mit der sozusagen eigenen Filmphantasie zuverlässig versorgt werden könnte, dann würden nicht wenige Hobbydemiurgen enttäuscht mit der Schulter zucken und einwenden: »Zurück zu den Ursprüngen« ist auch nicht unbedingt die neueste Masche.)

Weniger schön und gut ist es, daß in Ari Folmans neuem Film »Der Kongreß« die Vorstellung vom Ende des Kinos mit dem vorgestellten Weltende verwechselt wird. Die ganz großen Gesten, sie sind manchmal vielleicht nicht völlig falsch, aber ...



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