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04.09.2013 / Feuilleton / Seite 13

Jubel der Woche

Rappaport, Kühn

Jegor Jublimov
Die werktätigen Bauern Sowjet-Estlands schaffen sich eine glückliche Zukunft.« Mit dieser Zeile warb man für den Farbfilm »Licht über Koordi«, der erst ins Kino und vor 60 Jahren (und ein paar Tagen) auch ins DDR-Fernsehen kam. Der aus Leningrad kommende Regisseur wurde als H. Rappaport bezeichnet. Russifiziert hieß er Gerbert Morizewitsch Rappaport und war 1908 als Herbert in Wien zur Welt gekommen. Schon mit 17 Jahren assistierte er G.W. Pabst, der in Wien »Die freudlose Gasse« mit Greta Garbo drehte. Seinem Mentor blieb Rappaport viele Jahre verbunden, auch ab 1933 in der Emigration in Frankreich und den USA.

In Hollywood lernte er den Moskauer Filmfunktionär Boris Schumjazki kennen, der ihn bewegen konnte, in die Sowjetunion zu kommen. Sein Regiedebüt war die Adaption von Friedrich Wolfs Bühnenstück »Professor Mamlock« (1938). Obwohl sich der politische Wind drehte, der »Mamlock«-Film nur kurz gezeigt wurde und Schumjazki den ...

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