Der Schwarze Kanal
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30.08.2013 / Ausland / Seite 2

»Unsere Geduld ist allmählichzu Ende«

Der türkisch-kurdische Friedensprozeß ist so gut wie gescheitert. Erdogan hat offenbar kein Interesse daran. Gespräch mit Cemil Bayik

Martin Dolzer
Cemil Bayik ist Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und Vorsitzender des Exekutivrats der »Koma Civakên ­Kurdistan«, der Dach­organisation der PKK

Der von der Türkei seit 1999 inhaftierte Kurdenführer Abdullah Öcalan hat eine Verständigung zwischen der türkischen Regierung und seiner Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eingeleitet. Momentan stagniert dieser Friedensprozeß – warum?

Um die friedliche Lösung der kurdischen Frage zu ermöglichen, hat Öcalan den Anstoß gegeben, den von uns seit 1993 immer wieder geforderten Friedensprozeß endlich konkret zu machen. Er ließ im März dieses Jahres in Diyarbakir eine Rede verlesen, in der er seine Strategie für einen demokratischen und friedlichen Wandel erläuterte. Diese »Road Map für den Frieden« sollte in mehreren Phasen umgesetzt werden. In der ersten, die bis zum 1. Juni terminiert war, hat die PKK viele einseitige Schritte unternommen – z.B. hat sie einen Waffenstillstand ausgerufen ...

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