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27.08.2013 / Ausland / Seite 7

Vier Jahre danach

Honduras: Wahl entscheidet über zukünftige Spitze des Landes. Putsch von 2009 prägt die Politik noch immer

Santiago Baez
In Honduras hat am Montag offiziell der Wahlkampf begonnen. Am 24. November entscheiden die Bürger des zentralamerikanischen Landes, wer künftig an der Spitze des Staates stehen soll. Mit neun Kandidaten treten so viele Aspiranten zur Wahl an, wie nie seit der Rückkehr zur Demokratie 1981. Doch vieles deutet auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Kandidaten hin: einem Fernsehmoderator, einem rechten Parlaments­abgeordneten und der Ehefrau eines gestürzten Staatschefs.

Letztere ist Xiomara Castro, die Ehefrau von Manuel Zelaya. Dieser linksliberale Präsident wurde 2009 Opfer eines Militärputsches, der auch von Teilen seiner eigenen Liberalen Partei unterstützt worden war. Castro tritt heute für die Partei LIBRE an, die aus der Widerstandsbewegung gegen den Staatsstreich entstanden ist. Der Name der mit einem akzentuiert linken Programm antretenden Partei bedeutet »frei« und ist zugleich die Abkürzung für »Freiheit und Wiedergründung«. In...

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