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27.08.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Regale leergestreikt

Neun Tage Bauernproteste in Kolumbien. Linkskräfte fordern Dialogbereitschaft der Regierung. Präsident Santos stellt Bedingungen für Verhandlungen

André Scheer
Seit neun Tagen streiken in Kolumbien landesweit Hunderttausende Bauern und Landarbeiter, unterstützt durch Fernfahrer, Studenten und andere Bevölkerungsteile. In zahlreichen Regionen kommt es seit Montag vergangener Woche zu Demonstrationen und Kundgebungen, aber auch zur zeitweiligen Blockade wichtiger Fernverkehrsstraßen. Zu dem Ausstand aufgerufen hatten Bauernverbände, Indígena-Vereinigungen, das Linksbündnis Marcha Patriótica und Gewerkschaften. Immer wieder kam es dabei in den vergangenen Tagen auch zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften.

Der wichtigste Gewerkschaftsverband des südamerikanischen Landes, die CUT, hat nun die Regierung aufgefordert, die »brutale Unterdrückung« der sozialen Proteste einzustellen. In einer am Freitag (Ortszeit) in Bogotá veröffentlichten Erklärung klagen CUT-Präsident Luis Alejandro Pedraza und Generalsekretär Tarsicio Rivero Muñoz vor der »nationalen und internationalen Öffent...

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