26.08.2013 / Inland / Seite 4

Terror in Duisburg

Polizei nutzt rechten Angriff auf Wohnhaus von Sinti und Roma

Lenny Reimann
Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. In der Nacht zu Sonnabend ist es in Duisburg zu einem brutalen Angriff von Rassisten auf Nazigegner gekommen. Vorausgegangen waren der Attacke Wortgefechte, zu denen es zuvor auf einer »Bürgerversammlung« gekommen war. An der von dem Verein »Bürger für Bürger e.V.« organisierten Veranstaltung hatten etwa 100 Personen teilgenommen, um über vermeintliche Probleme mit den Bewohnern des in der Straße »In den Peschen« gelegenen Wohnhauses im Duisburger Stadteil Bergheim zu diskutieren. Dort leben seit einigen Monaten mehrere Sinti- und Roma-Familien, die zumeist aus Rumänien und Bulgarien stammen und aufgrund zunehmender rassistischer Ausgrenzung und massiver Armut in die Bundesrepublik geflohen waren.

Im Anschluß an die »Bürgerversammlung« hatten sich rund ein Dutzend Rechte vor einer Trinkhalle in der Nähe des Veranstaltungsortes postiert, von denen einer mit einem »Totschläger« bewaffnet war. Grundlos attackierte ...

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