21.08.2013 / Inland / Seite 4

Vier Quadratmeter pro Person

Bitterfeld: Asylsuchende setzen Hungerstreik fort. Vom Kreis angebotenes Wohnprojekt bezeichnen sie als »Farce«. Integrationsbeauftragte bietet Gespräch an

Susan Bonath
Die Lage der in Bitterfeld protestierenden Flüchtlinge verschärft sich. Drei befinden sich seit zwei Wochen, zwei weitere seit Montag im Hungerstreik. Sie fordern unter anderem bessere Lebensbedingungen und Bleiberecht in der BRD. Immerhin nahmen an der Pressekonferenz im Protestcamp am Dienstag neben Grünen und Linken auch Vertreter der SPD, der Mobilen Opferberatung und des Flüchtlingsrates teil. Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck hat den Flüchtlingen zudem für Donnerstag ein Gespräch angeboten. »Das warten wir ab und überlegen dann, ob wir das Hungern abbrechen oder auch die Flüssigkeitszufuhr einstellen«, sagte eine Sprecherin des Protestcamps zu jW.

Der für die Unterbringung zuständige Landkreis Anhalt-Bitterfeld schickte am Dienstag allerdings trotz Einladung niemanden zur Konferenz. Damit ließ er die Bereitschaft der Hungernden zu Gesprächen ergebnislos verstreichen. Am Montag hatte Ordnungsdezernent Bernhard Böddeker einigen Flü...

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