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21.08.2013 / Ausland / Seite 7

Fremde Interessen

Zu den Ursachen der blutigen Kämpfe zwischen Militär und Muslimbruderschaft in Ägypten

Karin Leukefeld
Hinter dem blutigen Konflikt zwischen Militär und der Muslimbruderschaft in Ägypten verbergen sich neben innenpolitischen Interessen der verschiedenen Lager regionale und internationale Ursachen. Das ägyptische Volk zahlt für fremde Interessen mit vielen Toten und mit sozialer, politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit.

Das Militär und die von ihr eingesetzte Übergangsregierung wissen die politischen und wirtschaftlichen Eliten des Landes sowie die alten Seilschaften des früheren Präsidenten Hosni Mubarak auf ihrer Seite. Auch die Minderheit der Kopten, der ursprünglichen Einwohner Ägyptens, ist mehrheitlich auf der Seite der Militärs. Große Teile der zersplitterten Opposition, die gemeinhin als »Revolutionäre« bezeichnet werden, unterstützen das Vorgehen des Militärs, um den Aktionsradius der islamischen Gruppen wie der Muslimbruderschaft und den Salafisten wieder einzugrenzen.

Die Muslimbruderschaft wiederum kann auf Millionen Ägypter in den Armen...



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