20.08.2013 / Ausland / Seite 7

Extrem negativ

Ecuador will Erdöl im Yasuni-Nationalpark fördern. Bundesregierung blockierte Umweltschutzprogramm

André Scheer
Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag (Ortszeit) in mehreren Städten Ecuadors gegen die von Staatschef Rafael Correa angekündigte Erdölförderung im Yasuni-Nationalpark demonstriert. Damit blieb die Beteiligung deutlich hinter den Hoffnungen der Organisatoren zurück. Die meist jungen Aktivisten von Studenten- und Umweltgruppen forderten, das Volk in einem Referendum über die Nutzung entscheiden zu lassen. Correa hatte am vergangenen Donnerstag in einer Fernsehansprache angekündigt, in einem Teil des Nationalparks mit der Rohstofförderung zu beginnen. Das sei notwendig, weil die von seiner Regierung vor sechs Jahren gestartete Initiative »Yasuni-ITT« erfolglos geblieben sei.

Die ecuadorianische Regierung hatte angeboten, die in dem als »Yasuni-ITT« bekanntgewordenen Gebiet lagernden Bodenschätze nicht anzutasten, wenn die Weltgemeinschaft dem südamerikanischen Land im Gegenzug die Hälfte der ihm dadurch entgehenden Einnahmen ersetzen würde. Der Nationa...

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