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03.08.2013 / Inland / Seite 5

Sackgasse bevorzugt

NSU-Prozeß: Kriminalist sagte vor OLG München zu zwei Morden in Nürnberg aus. Polizei verbiß sich in falsche Hypothesen und drangsalierte Familien der Opfer

Sebastian Carlens, München
Zwei Morde, in den Jahren 2000 und 2001 in Nürnberg begangen, beschäftigten das Münchner Oberlandesgericht (OLG) am Donnerstag. Beide Taten werden heute dem »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) zugerechnet. Das war lange Zeit anders. Warum die Polizei jahrelang in falsche Richtungen ermittelte, bleibt eine der wichtigsten Fragen im gesamten NSU-Komplex, hätten doch weitere Morde verhindert werden können, wenn die Täter nur an der richtigen Stelle gesucht worden wären. Der damals ermittelnde Kriminalhauptkommissar Albert Vögeler, der bereits vor dem NSU-Untersuchungsausschuß des Bundestags Rede und Antwort stehen mußte, war am Donnerstag vor dem OLG als Zeuge geladen.

Enver Simsek, Blumenhändler aus dem hessischen Schlüchtern, wurde am 9. September 2000 in Nürnberg an seinem mobilen Verkaufsstand erschossen – er gilt als erstes Opfer der sogenannten Ceska-Mordserie. Für die Polizei war der Fall Simsek zunächst nur ein Tötungsdelikt von vielen....

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