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03.08.2013 / Thema / Seite 10

Springer steigt aus

Medien. Der Konzern hat zwei Traditionszeitungen verkauft. Der Vorgang macht deutlich, daß sich auf dem Pressemarkt tiefgreifende Veränderungen abspielen

Gert Hautsch
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) war regelrecht schockiert: »Mathias Döpfner (…) verkauft emotionslos das Erbe Axel Springers«, schrieb sie am 26. Juli. Der Vorstandsvorsitzende des Springer-Konzerns hatte gerade verkündet, daß unter anderem das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost an die Essener Funke-Gruppe abgestoßen werden. Die Aufregung in den Feuilletons wirkte allerdings gekünstelt. Denn daß in Deutschland Zeitungen reihenweise veräußert werden, ist nichts Neues; auch die FAZ-Gruppe macht dabei mit. Der deutsche Pressemarkt befindet sich in einem beispiellosen Umbruch.

Der Deal zwischen Springer-Konzern und der Funke-Gruppe war der zweite Schritt in dieselbe Richtung. Schon 2009 hatte Springer diverse Beteiligungen verkauft (u.a. Leipziger Volkszeitung, Lübecker Nachrichten, Kieler Nachrichten, Ostsee-Zeitung, Elmshorner Nachrichten, Westfalen-Blatt) – hauptsächlich an die Hannoveraner Verlagsgruppe Madsack. Diese ...

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