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03.08.2013 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Unaufhörlich warnen

Nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki wandte sich Albert Einstein wiederholt an die Weltöffentlichkeit, um auf die nukleare Gefahr aufmerksam zu machen

Am 10. Dezember 1945 hielt der Physiker Albert Einstein (1879–1955) bei einem Gedächtnisdinner für Alfred Nobel (1833–1896) in New York eine Rede, die unter dem Titel »Der Krieg ist gewonnen – nicht aber der Friede!« am folgenden Tag in der New York Times erschien:


Die Physiker sehen sich heute in eine Lage versetzte, die lebhaft an Alfred Nobels Dilemma erinnnert. Alfred Nobel erfand einen Explosivstoff von bis dahin unerreichter destruktiver Gewalt (…) Um für seine »Leistung« zu büßen und sein Gewissen zu erleichtern, stiftete er seinen Friedenspreis.

Heute sind die Physiker, die die mächtigste Waffe der Welt bauen halfen, von ähnlicher Verantwortungs-, um nicht zu sagen Schuldgefühlen geplagt.

Als Wissenschaftler müssen wir unaufhörlich vor der Gefahr dieser Waffe warnen. Unaufhörlich müssen wir den Völkern und insbesondere den Regierungen der Welt die unsagbare Katastrophe vor Augen führen, die sie heraufbeschwören würden,...





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