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31.07.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Juristisch nur schwer gegen anzugehen«

VVN-BdA protestiert gegen Diffamierung und Überwachung ihrer Mitglieder durch die Inlandsgeheimdienste. Ein Gespräch mit Ulrich Schneider

Markus Bernhardt
Dr. Ulrich Schneider ist Historiker und Publizist sowie Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR)

Silvia Gingold, Tochter der bekannten antifaschistischen Widerstandskämpfer und Kommunisten Etti und Peter Gingold, wird unter anderem aufgrund ihres Engagements für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) von einem bundesdeutschen Inlandsgeheimdienst überwacht. Was hat der Geheimdienst, der sich als »Verfassungsschutz« bezeichnet, an der Arbeit Ihres Verbandes auszusetzen?

Die Vorwürfe gegen die VVN-BdA sind ähnlich absurd wie die »Erkenntnisse« über Silvia Gingold, der ihre Kritik an der Politik der Berufsverbote und Lesungen aus dem Buch ihres Vaters als »Linksextremismus« vorgehalten werden.

Unsere Aktivitäten gegen NPD und andere neofaschistische Strukturen, jede kritische Bemerkung der VVN-BdA über den Zustand der bundesdeutschen Demokratie...


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