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26.07.2013 / Feminismus / Seite 15

Im pinken Korsett

Die Aktionsgruppe »Pinkstinks« kämpft gegen Sexismus in der Werbung und gegen die Farbe, die Mädchen Rollen zuschreibt

Tomke Menger
Pink und blumig kommt es daher, das neue Überraschungsei von Ferrero – nur für Mädchen natürlich. In Zeiten, in denen die Geschlechterrollen angeblich immer offener werden, macht eine der größten Schokoladenfirmen eine Rolle rückwärts. Und sie ist nicht allein. Werbung ist so sexistisch wie noch nie, und in Berlin steht ein pinkfarbenes Barbiepuppenhaus in Lebensgröße, in dem gebacken und gemodelt wird.

»Pink stinks«, findet die gleichnamige Aktionsgruppe, die gegen Reklame dieser Art vorgehen will. Am 1. September plant sie daher die – nach eigenen Worten – weltweit erste Demonstration gegen Sexismus in der Werbung vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sie stellt den Abschluß der Kampagne gegen sexistische Werbung dar. Am nächsten Tag möchte die Gruppe eine Petition an den Deutschen Werberat übergeben. Darin geht es um die nach Ansicht von Pinkstinks zweifelhaften Kriterien dieses Kontrollorgans. So bezögen diese sich auf den »verständi...

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