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19.07.2013 / Inland / Seite 5

Lauter Mißverständnisse

Immer wieder Schwierigkeiten bei der Frankfurter Polizei wegen ihres Umgangs mit Pressevertretern

Gitta Düperthal
Erst Anfang Juni hatte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Zusammenhang mit Gewaltexzessen auf der Blockupy-Demo in Frankfurt am Main die deutsche Polizei kritisiert, weil sie Journalisten in ihrer Arbeit behindert und mit Pfefferspray verletzt hatte. Jetzt wurde die Pressefreiheit dort erneut mit Füßen getreten. Bei einer nächtlichen Kunstaktion vor dem US-Generalkonsulat hatten Polizisten in der Nacht zum Montag überreagiert und in einer eklatanten Fehleinschätzung der Lage sogar Schußwaffen auf die beobachtenden Pressevertreter auf der gegenüber liegenden Straßenseite gerichtet (siehe jW vom 18.7.). Dabei hatten dort Künstler lediglich mit einer Lichtinstallation ihren Protest gegen die Überwachungspraxis des US-Geheimdienstes NSA zum Ausdruck bringen wollen. Wie es dazu kommen konnte, daß die Polizei ein harmloses Happening derart mißverstand, erklärt der Frankfurter Polizeisprecher Rüdiger Reges so: Als die Aktivist...

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