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17.07.2013 / Ausland / Seite 7

Simbabwe im Wahlfieber

Herausforderer Tsvangirai will mehr westliche Investitionen. Präsident Mugabe bleibt bei Indigenisierungskurs. Logistische Probleme bei Vorwahlen für Sicherheitskräfte

Simon Loidl
In Simbabwe hat der Wahlprozeß begonnen. Die Abstimmung über Präsident und Parlament findet zwar erst am 31. Juli statt, doch am Sonntag und Montag waren bereits Zehntausende Sicherheitskräfte und Wahlhelfer an die Urnen gerufen, die am regulären Termin Dienst machen müssen. In vielen Wahllokalen seien dabei zu wenige Stimmzettel vorhanden gewesen, berichteten simbabwische Medien übereinstimmend. Die Tageszeitung The Herald etwa schrieb am Dienstag, daß einige Menschen aufgrund langer Wartezeiten wieder gegangen wären, ohne abgestimmt zu haben. Die Behörden verlängerten daraufhin die Öffnungszeiten der Lokale bis Montag mitternacht. Als Grund für die Verzögerungen wurden technische Probleme beim Drucken der Stimmzettel angegeben. Diese konnten nicht vor dem Wochenende produziert werden, da die vollständigen Kandidatenlisten bei der Wahlbehörde erst am Freitag abend eingetroffen waren. Vor diesem Hintergrund wiesen Behördenvertreter auch Vorwürfe zurück, d...

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