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08.07.2013 / Inland / Seite 5

Unterm roten Schirm

Am Freitag und Samstag legten bis zu 1000 Beschäftigte des Einzelhandels in Berlin und Brandenburg die Arbeit nieder

Wladek Flakin
Manchmal können Regenschirme »Vermummungsgegenstände« sein – bei den »Blockupy«-Aktionstagen in Frankfurt am Main ging die Polizei unter anderem mit dieser Begründung brutal gegen Demonstranten vor. Doch am Freitag in der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg durften bis zu 1000 Beschäftigte des Einzelhandels rote Schirme hochhalten: Mit einem ganztägigen Streik versuchten sie, ihren Manteltarifvertrag zu verteidigen und bessere Löhne durchzusetzen. Ein paar Polizisten waren auch dabei, regten sich jedoch wegen der Schirme nicht auf.

Bereits vor drei Wochen war ein erster Warnstreik durchgeführt worden. Nach der ersten Runde der Tarifverhandlungen, die am Dienstag stattfand, rief die Gewerkschaft ver.di erneut zu einem Ausstand auf. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels hatte bereits Mantel- und Entgeltverträge gekündigt und fordert eine Reihe von Maßnahmen, um die Löhne zu senken und die Arbeit zu flexibilisieren. Die Gewerkschaft d...

Artikel-Länge: 3490 Zeichen

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