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08.07.2013 / Politisches Buch / Seite 15

»Außerordentliche deutsche Bestialität«

Aussagen von Überlebenden der »Aktion 1005«

Arnold Schölzel
Von 1964 bis 1966 wurden in Israel die Augenzeugenberichte von fünf jüdischen Männern in polnischer Sprache protokolliert, die entgegen den Plänen der deutschen Faschisten den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Drei von ihnen waren Arbeitshäftlinge eines Kommandos im Waldlager Borek bei Chelm im faschistisch besetzten Polen gewesen, zwei mußten in der »Todesbrigade« von Lwów arbeiten. Sie sollten mithelfen, die Spuren der Massenmorde, die von den Besatzern verübt worden waren, zu beseitigen. Die fünf konnten entkommen, fast alle schlossen sich Partisanengruppen an und kämpften bewaffnet gegen die Okkupanten.

Der Berliner Autor Jens Hoffmann hat sechs Berichte – einer der fünf hatte bereits 1946 in Wroclaw eine erste, hier ebenfalls dokumentierte Aussage gemacht - bei Recherchen für sein Buch »Das kann man nicht erzählen. ›Aktion 1005‹ – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten« (Hamburg 2008; siehe auc...

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