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06.07.2013 / Inland / Seite 5

Späte Ehrung trotz früherer Homophobie

Queere Aktivisten, Politiker und Wissenschaftler wollen Preisverleihung an den Spiegel boykottieren

Lenny Reimann
Nach den öffentlichen Diskussionen um eine Teilnahme der rassistischen Kleinstpartei »Pro Köln« bei dem an diesem Sonntag in der Domstadt stattfindenden Christopher Street Day (CSD), steht der schwul-lesbischen Community in Nordrhein-Westfalen bereits der nächste hausgemachte Skandal ins Haus.

So will das »Schwule Netzwerk NRW«, ein landesweiter Zusammenschluß von Selbsthilfeprojekten, beim Kölner CSD-Empfang am Sonnabend ausgerechnet dem Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel für seine angeblich fortschrittliche Berichterstattung zum Thema Homosexualität die »Kompaßnadel« verleihen.

Während der Preis in der Kategorie »besonderer Verdienst zur Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz schwuler Lebensweise« am Samstag an Markus Verbeet, den »Ressortleiter Deutschland« des Magazins übergeben werden soll, wollen mehrere Persönlichkeiten, die sich um die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Lebensweisen verdient gemacht haben, der Verleihung aus ...



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