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04.07.2013 / Inland / Seite 4

Plaudertasche Zschäpe

Sebastian Carlens, München

Im NSU-Prozeß wurden Polizisten befragt, die die mutmaßliche Neonaziterroristin auf einem Gefangenentransport begleiteten. Dort zeigte sie sich gesprächig.





Wie ist mit einer Verdächtigen umzugehen, die den Ermittlern gegenüber schweigt? Hartnäckig bleiben, könnte sich das Bundeskriminalamt (BKA) im Falle Beate Zschäpe gedacht haben. Am 18. Verhandlungstag im Prozeß gegen den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) befragte das Münchner Oberlandesgericht unter Richter Manfred Götzl weiterhin Polizisten, die mit Zschäpe nach ihrer freiwillig beendeten Flucht zu tun hatten. Ihnen gegenüber zeigte sich die sonst schweigende Angeklagte stellenweise auskunftsfreudig (jW berichtete). Kein Wunder also, daß die Gesprächsnotizen das besondere Interesse des Gerichts und den Unmut ihrer Verteidiger wecken. Am Mittwoch war ein Erster Hauptkommissar des BKA vorgeladen, der Zschäpe am 25. Juni 2012 während einer Gefangenenüberführung von der Justizvollzugsanstalt...



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