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04.07.2013 / Ausland / Seite 8

»Das Memorandum ist der Feind, nicht die Migranten«

Die griechische Faschistenpartei Chrysi Avgi hat großen Zulauf. Aber auch Antifaschisten machen mobil. Ein Gespräch mit Thanasis Kourkoulas

Wladek Flakin
Thanasis Kourkoulas ist Lehrer, Aktivist der Initiative »Rassismus abschieben« und Mitglied der linken Opposi­tionspartei SYRIZA. Zur Zeit befindet er sich auf einer Rundreise in Deutschland

In Griechenland ist die faschistische »Chrysi Avgi« in relativ kurzer Zeit von einer Splittergruppe zu einer Partei mit 21 Parlamentsabgeordneten geworden. Wie konnte das passieren?

Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2009 hatte sie nur 0,2 Prozent der Stimmen bekommen – damals war sie nur eine marginalisierte Neonazigruppe mit 500 Mitgliedern. Doch schon zweieinhalb Jahre später bekamen sie sieben Prozent, also etwa 400000 Stimmen. Jetzt hat sie bis zu 4000 Mitglieder und eröffnet in diversen Städten neue Parteibüros. Am 2. Februar konnte sie 6000 Gefolgsleute zu einer Kundgebung in Athen mobilisieren.

Wie verhalten sich die Regierungsparteien zu den Faschisten?

Die Regierung ist schwächer denn je, denn sie wird jetzt von nur zwei, statt drei Parteien getragen....

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