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22.06.2013 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

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Die Figur des Zombies zwischen Revolutionskult und Untergangslust

Utz Anhalt
Zombies, die geistlosen Toten, sind seit »The Night of the Living Dead«, George Romeros Filmklassiker von 1968, ein fester Bestandteil des Horrorgenres. Die Toten erheben sich aus den Gräbern, von Hunger nach Menschenfleisch und Mordlust getrieben. In der Kulturgeschichte des Voodoo gelten Zombies als wandelnde Tote – körperlose Seelen oder seelenlose Körper, aber auch als psychisch zerstörte Menschen. Der Begriff Zombie leitet sich vielleicht ab vom indianischen Wort Zemi, was sowohl den seelenlosen Lebenden und den Geist des Toten bezeichnete, als auch einen Talisman, der nötig war, um Zauber zu wirken. Auch der westafrikanische Begriff nzumbe bezeichnet einen Untoten. Der Zombie der Kulturindustrie läßt sich schwer auf einen Nenner bringen. Durch Außerirdische erweckte Leichen, von einem Virus Infizierte, von bösen Zauberern geschaffene Sklaven, entfremdete Körpermaschinen wie die Borgs aus den Star-Trek-Filmen, Menschen ohne Bewußtsein – s...

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