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21.06.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Keineswegs breit akzeptiert

Soziale Situation und Herkunft haben Einfluß auf Diskriminierungserfahrungen von schwulen und bisexuellen Männern

Markus Bernhardt
Schwule und bisexuelle Männer sind in der Bundesrepublik keineswegs in dem Ausmaß akzeptiert wie es vielerorts angenommen wird. Zu diesem Ergebnis kommt die vor wenigen Tagen vorgestellte Studie »Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer« von Dr. Anne Bachmann vom Institut für Psychologie der Kieler Christian-Albrechts-Universität. Die Untersuchung wurde im Rahmen der Initiative »Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt« und im Auftrag der »Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung« durchgeführt.

Laut Bachmann ist das das Ausmaß der Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen »nicht zu unterschätzen«. Nur rund ein Drittel der befragten schwulen und rund die Hälfte der befragten bisexuellen Männer habe demnach berichtet, »keinerlei direkte Diskriminierungserfahrungen« gemacht zu haben, nur 32 Prozent der schwulen und 36 Prozent der bisexuellen Männer seien nicht Opfer ...

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