Gegründet 1947 Dienstag, 25. Juni 2019, Nr. 144
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
19.06.2013 / Thema / Seite 10

Keine Rückkehr des Waldes

Hintergrund. In wenigen Ländern wächst dieses Ökosystem – aber nur wegen Holzimporten aus anderen Staaten. Global gesehen sinkt allein die Geschwindigkeit seiner Vernichtung

Peter Clausing
Der globale Waldverlust spielt in der Umweltkrise eine herausragende Rolle. Damit gehen die Sorgen über die Folgen von Artenverlust, Klimawandel, aber auch den Wegfall der Lebensgrundlage für vom Wald abhängige Bevölkerungsgruppen einher. Non-Governmental Organizations (NGO) und kirchliche Hilfswerke prangern darum die Zerstörung der Lebensgrundlagen indigener Völker durch Palmölplantagen und Sojawüsten an. Bei der »Rettung des Klimas« durch Kohlenstoffmärkte hat der Wald eine Schlüsselfunktion. Weshalb transnationale Naturschutzorganisationen Spenden sammeln, »um die Säge zu stoppen«. Schließlich veröffentlicht die Welternährungsorganisation (FAO) seit 1980 regelmäßig die Ergebnisse einer globalen Waldbestandsaufnahme, die Global Forest Ressources Assessment, in dem die Verluste systematisch beschrieben werden. Es gibt also viele verschiedene Akteure, die sich bei diesem Thema zu Wort melden.

Was als Wald betrachtet wird, ist eine Definitionssache. Dabe...

Artikel-Länge: 20370 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €