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11.06.2013 / Inland / Seite 4

Fortgesetzte Verschleppung

Noch immer ist kein Verantwortlicher für die Duisburger Loveparade-Katastrophe vor Gericht gestellt worden

Markus Bernhardt
Bereits zum dritten Mal jährt sich in wenigen Wochen die Loveparade-Katastrophe von Duisburg, bei der am 24. Juli 2010 insgesamt 21 Menschen aufgrund einer Massenpanik zu Tode kamen. Über 500 Personen wurden damals außerdem teils schwer verletzt. Obwohl nach dem Unglück umgehend staatsanwaltliche Ermittlungen eingeleitet wurden, steht bis heute keiner der potentiell für die Katastrophe Verantwortlichen vor Gericht. Zwar wird noch immer gegen insgesamt 16 Beschuldigte – darunter Mitarbeiter der Firma Lopavent, die die Loveparade veranstaltete, der Stadt Duisburg sowie auch der Polizei – wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung ermittelt, passiert ist bisher jedoch nur wenig. Nicht einmal der nach dem Loveparade-Desaster im Februar 2012 abgewählte Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) oder etwa der Lopavent-Chef Rainer Schaller finden sich unter den Beschuldigten.

Dabei hatte das Magazin Der Spi...

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