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01.06.2013 / Ausland / Seite 6

Obamas Recht auf Foltern

Im US-Kerker von Guantánamo werden noch immer 166 Häftlinge mißhandelt und gefangengehalten

Mumia Abu-Jamal
Der Name Guantánamo ist weltweit zu einem Schlagwort geworden. Es steht für einen Tempel des Staatsterrors, der die Furcht des Imperiums und die Heuchelei der US-Politik symbolisiert. Seit dem Jahr 2002 wurde dieser US-Marinestützpunkt auf dem Boden Kubas – gegen den Willen der kubanischen Regierung wohlgemerkt! – in ein Folter- und Verhörzentrum für Gefangene aus vielen Ländern umgewandelt.

Von der Regierung unter George W. Bush und Richard »Dick« Cheney errichtet und weitergeführt unter US-Präsident Barack Obama ist es ein Gefangenenlager, in dem Hunderte Männer und Jugendliche unbefristet eingesperrt wurden. Ein internationaler Aufschrei des Protests zwang die US-Regierung, zwischenzeitlich über 500 der Gefangenen zu entlassen und in ein halbes Dutzend Länder ausreisen zu lassen. Heute schmachten immer noch 166 Männer dort hinter Stacheldraht, von denen sich nach letzten Meldungen 103 im Hungerstreik befinden. Di...

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