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01.06.2013 / Ausland / Seite 7

Teheran ist immer schuld

US-Gericht verurteilt Autohändler wegen Mordplänen, argentinischer Staatsanwalt klagt iranische Politiker an

Knut Mellenthin
Ein Gericht in Manhattan (USA) hat am Donnerstag einen aus dem Iran stammenden Autohändler zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Der 58jährige Manssor Arbabsiar war im September 2011 unter dem Vorwurf verhaftet worden, im Auftrag iranischer Stellen die Ermordung des saudi-arabischen Botschafters in den USA, Adel Al-Jubeir, geplant und vorbereitet zu haben. Zu Beginn des Prozesses hatte Arbabsiar sich im Oktober vorigen Jahres schuldig bekannt, um der drohenden lebenslänglichen Haft zu entgehen. Seine Anwälte beantragten während des Verfahrens eine Strafe von zehn Jahren. Zusammen mit Arbabsiar beschuldigt die Staatsanwaltschaft auch einen Iraner namens Gholam Shakuri der Verschwörung zum Mord. Angeblich soll es sich um ein Mitglied der Quds-Kräfte, einer Spezialeinheit innerhalb der Revolutionsgarden, handeln. Ob diese Person überhaupt existiert oder von dem Autohändler erfunden wurde, der nach Angaben seiner Anwälte »geistig nicht gesund« ist, blieb im Verl...

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