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31.05.2013 / Titel / Seite 1

Assads Gegner am Boden

Syriens Präsident sieht Konflikt zugunsten der Armee entschieden. Teilnahme an Gesprächen in Genf ohne Vorbedingungen zugesagt. Opposition sagt mal zu, mal ab

Rüdiger Göbel
Syriens Präsident Baschar Al-Assad sieht den Krieg in seinem Land zugunsten der Regierungstruppen entschieden. »Das militärische Kräfteverhältnis hat sich jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben, sagte der Staatschef laut einem Vorabbericht in einem Interview mit Al-Manar, dem Fernsehsender der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah. Assads Ausführungen decken sich mit einer neuen Lageanalyse des Bundesnachrichtendienstes, die in der vergangenen Woche bekannt geworden war. Das Gespräch mit dem syrischen Präsidenten sollte am Abend (nach jW-Redaktionsschluß) ausgestrahlt werden. Die libanesische Zeitung Al-Akhbar hatte vorab wesentliche Passagen veröffentlicht. Demnach erklärte Assad: »Syrien und die Hisbollah bilden eine Schicksalsgemeinschaft.« Die Angehörigen der libanesischen Partei kämpften allerdings nur im Grenzgebiet zum Libanon, während die Regierungstruppen »in der Schlacht gegen die bewaffneten Gruppen den Befehl führen«. Syriens Präs...

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