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24.05.2013 / Ansichten / Seite 8

Etappensieg

Erster Diakonie-Tarifvertrag in Sicht

Herbert Wulff
Die christlichen Kirchen betrachten sich auch im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends immer noch als rechtsfreien Raum. Für ihre etwa 1,3 Millionen Beschäftigten sollen weder die Tarifautonomie noch das Streikrecht gelten. Ver.di will das ändern. Seit geraumer Zeit versucht die Gewerkschaft, in Einrichtungen von Diakonie und Caritas Fuß zu fassen und als Verhandlungspartner anerkannt zu werden. Dabei hat sie nun einen wichtigen Etappensieg erreicht: Der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsens hat – außerhalb des sogenannten Dritten Weges kircheninterner Lohnfindung – einen Vertrag mit ver.di und der Ärzteorganisation Marburger Bund unterzeichnet. Darin sind zum einen Lohnerhöhungen von insgesamt 5,5 Prozent in drei Stufen sowie eine Einmalzahlung von 350 Euro festgeschrieben. Zum anderen wollen beide Seiten bis April nächsten Jahres die Voraussetzungen für einen regulären Flächentarifvertrag schaffen. Dieser würde für rund 30000 Besc...

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