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24.05.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Versiegende Lebensader

Colorado River: Exzessive Wasserentnahme, marode Infrastruktur und Klimawandel bedrohen das wichtigste Flußsystem im Südwesten der USA

Tomasz Konicz
Im Südwesten der USA droht womöglich eine Umweltkatastrophe gewaltigen Ausmaßes – die allmähliche Austrocknung des Colorado River. Immer mehr besorgte Stimmen warnen vor dem mittelfristigen Kollaps dieses Flußsystems – samt der darauf basierenden regionalen Wirtschaftsstruktur. Kürzlich erklärte die Nichtregierungsorganisation (NGO) American Rivers den Colorado zu dem am stärksten gefährdeten Fluß der USA. Die »Lebensader in der Wüste« befinde sich aufgrund exzessiver Wasserentnahme buchstäblich am Versiegen, warnte sie.

Der 2300 Kilometer lange Strom hat mit seinen Nebenflüssen ein Einzugsgebiet von mehr als 700000 Quadratkilometern (was mehr als der Fläche Deutschlands und Polens zusammen entspricht). Von seinem Quellgebiet auf der Westseite der Rocky-Mountains-Wasserscheide bis zur Mündung durchquert er die US-Bundesstaaten Colorado und Utah, bildet den Grenzfluß zwischen Arizona und Nevada bzw. Kalifornien, ehe er auf mexikanischem Gebiet...

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