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17.05.2013 / Ausland / Seite 6

Laos erwägt Anhebung der Armutsgrenze

Wer 18 Euro Monatseinkommen oder weniger hat, gilt als arm

Michael Senberg, Vientiane
Gerade erst hatte das laotische Planungsministerium als Teil seiner Halbzeitrevue der Erfüllung des VII. Fünfjahrplanes den Rückgang der Zahl armer Familien auf 17 Prozent als großen Erfolg verkündet, da wird er schon in Frage gestellt. Eine andere Behörde der Demokratischen Volksrepublik, das Nationale Führungskomitee für ländliche Entwicklung und Armutsbekämpfung, stellt die Anhebung der Armutsgrenze zur Diskussion. Nicht ohne Grund, denn die Lebenshaltungskosten in dem unterentwickelten Land galoppieren munter aufwärts. Die noch gültige nationale Einkommensgrenze, unter der die Menschen als arm gelten, stammt aus dem Jahr 2009 und zieht für Bewohner in ländlichen Gebieten bei 180000 Kip Monatseinkommen (18 Euro) die Trennlinie zur absoluten Armut. Das sind pro Kopf und Tag knapp 6000 Kip (60 Euro-Cent) und damit deutlich weniger als die von der UNO für die Erfüllung ihrer Millennium-Entwicklungsziele festgeschriebenen 1,25 USD (0,96 EUR). Nun möchten d...

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