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29.04.2013 / Titel / Seite 1

EU abgewählt

Island: Liberale und Konservative lösen Sozialdemokraten und Linksgrüne ab. Brüssel-freundliche Politik des bisherigen Kabinetts entscheidend für Regierungswechsel

Island steht nach der Parlamentswahl vom Sonnabend vor einem Regierungswechsel. Stärkste Kraft wurde dem am Sonntag veröffentlichten Endergebnis zufolge die liberal-konservative Unabhängigkeitspartei (XD) mit 26,7 Prozent. Damit hat deren Vorsitzender Bjarni Benediktsson die besten Aussichten, Ministerpräsident zu werden. Die bisherige Regierungschefin Johanna Sigurdardottir erlitt dagegen eine herbe Niederlage. Ihre Sozialdemokraten rutschten von 29,8 auf 12,9 Prozent ab, die Linksgrünen (VG) von 21,7 auf 10,9 Prozent. Vor allem eine als ungerechnet empfundene Verteilung der Krisenlasten und das Streben nach einem EU-Beitritt wurden von den Wählern offenbar abgestraft.

Die Insel im Nordatlantik mit ihren 320000 Einwohnern hatte sich vor zehn Jahren zu einem europäischen Finanzzentrum entwickelt, das vor allem Anleger aus Großbritannien und den Niederlanden anlockte. Doch in der Finanzkrise brach auch Islands Bankensektor zusammen. Die Institute Landsban...

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