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29.04.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Kriegsgrund gesucht

Westen wirft Damaskus vor, chemische Waffen gegen seine Gegner einzusetzen

Karin Leukefeld
Die Frage, ob und, wenn ja, von wem Chemiewaffen in Syrien eingesetzt wurden, wird seitens der US-Regierung immer mehr zur Erpressung. Präsident Barack Obama hatte die Verwendung der international geächteten Kampfmittel in Syrien als »rote Linie« für ein Eingreifen der Vereinigten Staaten bezeichnet und bisher ein größeres militärisches Engagement ausgeschlossen. Die USA unterstützen die Aufständischen in Syrien mit Ausbildung, Ausrüstung und Logistik, die CIA kontrolliert deren Bewaffnung durch die US-Partner Katar, Saudi-Arabien, Türkei und Jordanien, um eine Aufrüstung radikaler islamistischer Gruppen zu vermeiden. Doch die Stimmen, die ein offenes militärisches Eingreifen der USA fordern, mehren sich.

Vergangene Woche bestätigte der israelische Militärgeheimdienst Behauptungen von britischen Agenten und der CIA über den Einsatz chemischer Kampfstoffe in Syrien. Man habe »Informationen«, daß das »Regime mehrmals tödliche Chemiewaffen eingesetzt« habe,...

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