Der Schwarze Kanal
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17.04.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

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Öffentliche Daseinsvorsorge gehört nicht in Investorenhand: In Brüssel diskutierten Gewerkschafter mit Eurokraten über Gefahren der Bahnprivatisierung

Johannes Birk
Europas Bahngewerkschaften lehnen weitere Privatisierungen im Eisenbahnbereich überwiegend ab. Das wurde bei einer Anhörung vergangene Woche im Europäischen Parlament in Brüssel deutlich. Eingeladen dazu hatten die Abgeordneten Sabine Wils (Hamburg) und Jaromír Kohlicek (Tschechische Republik) von der Linksfraktion (GUE-NGL).

»Die Menschen in unserem Lande wollen keine Privatisierung und Liberalisierung der Eisenbahn«, erklärte der Belgier Serge Piteljon von der Europäischen Transportarbeiterförderation (ETF). Als Generalsekretär der Sektion Eisenbahn in der Gewerkschaft GGSP hatte er im vergangenen Oktober einen eintägigen landesweiten Bahnstreik gegen die Zerschlagung der belgischen Eisenbahn mit organisiert. »Europa wird gerade verscherbelt«, sagte Piteljon und kündigte weiteren Widerstand gegen Zerschlagung und Privatisierung der Bahnen an. Dies gehöre zum europaweiten Einsatz der Gewerkschaften für öffentliche Daseinsvorsorge und Gemeinwohlverpflich...

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